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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Fassung 0.2, gültig ab 06.09.2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der Software TalkToFix, die
Michael Gluska, Märkische Allee 198, 12679 Berlin (nachfolgend „Anbieter") als
internetbasierten Dienst bereitstellt.

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmerinnen und
Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Verbrauchervertrag kommt nicht
zustande; ein Widerrufsrecht besteht daher nicht. Die Unternehmereigenschaft
wird bei der Einrichtung abgefragt und dokumentiert.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch
wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wird.

§ 2 Leistungsgegenstand

(1) TalkToFix nimmt gesprochene Notizen entgegen, ordnet sie mithilfe von
KI-Modellen als Wissenseintrag oder Aufgabe ein, legt sie durchsuchbar ab und
erinnert per Push-Benachrichtigung an anstehende Termine und Aufgaben. Der
jeweils verfügbare Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung
auf der Website und in der Anwendung.

(2) Die Nutzung erfolgt über einen aktuellen Webbrowser. Für Benachrichtigungen
auf Apple-Geräten ist die Installation der Anwendung auf dem Startbildschirm
technisch erforderlich; darauf weist die Einrichtung hin.

(3) Der Anbieter entwickelt den Dienst laufend weiter. Funktionen können
hinzukommen, sich ändern oder entfallen, solange der vertragliche Kernnutzen
erhalten bleibt. Wesentliche Einschränkungen teilt der Anbieter mit
angemessener Frist mit; in diesem Fall steht dem Kunden ein Sonderkündigungs-
recht zu.

(4) Die Verfügbarkeit weiterer Dienste Dritter – etwa Kalender, E-Mail-Postfach
oder Rechnungsprogramm – hängt von deren Schnittstellen ab und ist nicht
Gegenstand der geschuldeten Leistung.

§ 3 Ergebnisse der KI-Verarbeitung

(1) Die vom Dienst erzeugten Einordnungen, Zusammenfassungen, Entwürfe und
Antworten beruhen auf statistischen Modellen. Sie können unvollständig oder
sachlich falsch sein.

(2) Der Kunde prüft die Ergebnisse vor jeder Verwendung. Schritte mit
Außenwirkung – insbesondere der Versand von E-Mails sowie das Anlegen von
Angeboten oder Rechnungen – erfolgen ausschließlich nach ausdrücklicher
Bestätigung durch den Kunden.

(3) Der Dienst leistet keine rechtliche, steuerliche oder medizinische
Beratung.

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Der Preis beträgt 99 € netto je Monat für den Inhaber-Zugang und 39 €
netto je Monat für jeden weiteren Mitarbeiter-Zugang, jeweils zuzüglich der
gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister
Stripe. Rechnungen stellt der Anbieter elektronisch bereit.

(3) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, kann der Anbieter den Zugang
nach vorheriger Ankündigung vorübergehend sperren. Die Daten des Kunden
bleiben während der Sperre erhalten.

(4) Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor
Wirksamwerden in Textform an. Widerspricht der Kunde nicht bis zum
Wirksamwerden, gilt die Änderung als angenommen; auf diese Wirkung weist der
Anbieter in der Ankündigung hin. Bei Widerspruch endet der Vertrag zum
Wirksamkeitszeitpunkt.

§ 5 Testzeitraum, Laufzeit und Kündigung

(1) Die Nutzung beginnt mit einem kostenlosen Testzeitraum von drei Tagen. Für
den Testzeitraum sind keine Zahlungsdaten zu hinterlegen. Er endet
automatisch, ohne dass daraus ein kostenpflichtiger Vertrag entsteht, solange
der Kunde nicht ausdrücklich bucht.

(2) Mit der Buchung läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten
können ihn jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen. Die
Kündigung des Kunden ist in Textform oder über die Verwaltung des Abonnements
möglich.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt
unberührt.

(4) Nach Vertragsende stellt der Anbieter die Daten des Kunden für 30 Tage
zum Export bereit und löscht sie anschließend, soweit keine gesetzlichen
Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 6 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um einen möglichst störungsfreien Betrieb, sagt
aber keine bestimmte Verfügbarkeitsquote zu.

(2) Wartungsarbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit außerhalb der
üblichen Geschäftszeiten durch und kündigt planbare Arbeiten vorab an.

(3) Zeiten, in denen der Dienst wegen Störungen bei Vorleistern, höherer
Gewalt oder Angriffen Dritter nicht erreichbar ist, hat der Anbieter nicht zu
vertreten.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist für die von ihm gespeicherten Inhalte verantwortlich. Für
personenbezogene Daten Dritter ist er Verantwortlicher im Sinne der DSGVO;
insoweit gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag.

(2) Der Kunde speichert keine Daten, die besonderen Kategorien nach Art. 9
DSGVO unterliegen, und keine Daten, die einer beruflichen Schweigepflicht nach
§ 203 StGB unterliegen. Der Dienst ist dafür nicht ausgelegt.

(3) Der Kunde hält seine Zugänge geheim. Mitarbeiter-Zugänge dürfen nicht von
mehreren Personen gemeinsam genutzt werden. Den Verdacht eines Missbrauchs
teilt der Kunde unverzüglich mit.

(4) Der Kunde unterrichtet seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die
Verarbeitung ihrer Daten im Rahmen der Nutzung.

(5) Eine automatisierte oder missbräuchliche Nutzung, die den Betrieb
beeinträchtigt, ist untersagt. Der Anbieter kann die Nutzung je Tag
mengenmäßig begrenzen, um Kosten und Betrieb zu schützen; er informiert den
Kunden, wenn eine Grenze greift.

§ 8 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht
übertragbares Recht, den Dienst für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen.

(2) Sämtliche Rechte an der Software verbleiben beim Anbieter. Alle Rechte an
den vom Kunden eingespeicherten Inhalten verbleiben beim Kunden. Der Anbieter
nutzt Kundeninhalte nicht zum Training eigener oder fremder KI-Modelle.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem
Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet
der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren
Schaden. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße
Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde
regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur bis zu dem Aufwand, der
bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur
Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.

§ 10 Datenschutz

Es gelten die Datenschutzerklärung und der Auftragsverarbeitungsvertrag in
ihrer jeweils zugestimmten Fassung. Beide sind jederzeit unter „Rechtliches"
abrufbar.

§ 11 Änderungen dieser Bedingungen

Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn dies zur Anpassung an eine
geänderte Rechtslage oder an Änderungen des Dienstes erforderlich ist. Die
neue Fassung wird mit einer Frist von sechs Wochen in Textform angekündigt.
Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Änderung als
angenommen; auf diese Wirkung weist die Ankündigung hin.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des
UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin, soweit der Kunde Kaufmann,
juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist.

(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen
wirksam.